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TSV macht Druck auf Hüttenfeld

Gras-Ellenbacher bleiben vor der Winterpause zwölf Spiele ohne Niederlage in der Kreisliga C / Das Trainergespann Sauer/Ulrich verlängert

18 12 24 guthyDer TSV Gras-Ellenbach hält mit einer Erfolgsserie von zwölf Spielen ohne Niederlage den Druck auf Tabellenführer SG Hüttenfeld aufrecht und geht als Tabellenzweiter in der Fußball-Kreisliga C in die Winterpause. Die Mannschaft von Spielertrainer Ronny Sauer steht vier Punkte hinter dem Spitzenreiter, der zudem ein Spiel weniger hat. Der Tabellendritte Italia Bensheim liegt nur einen Punkt hinter dem TSV in Lauerstellung. Auch die SG Gronau und die SG Hammelbach/Scharbach können sich noch Hoffnungen machen, den Relegationsplatz zu erreichen.

Fast alle Spieler geben Zusage

Auch fast alle Spieler haben schon ihre Zusagen gegeben, sodass Sauer zuversichtlich ist, eine konkurrenzfähige Mannschaft auch im Fall des Aufstiegs am Start zu haben. Sowieso sei das Niveau an der C-Liga-Spitze schon ziemlich hoch. „Es ist nicht mehr so wie früher, dass in der C-Liga nur gelaufen und gelaufen wird“, spricht Sauer auch von fußballerisch sehr guten Spielen, die sein Team gezeigt habe. So habe beispielsweise der TSV beim 2:1-Heimsieg gegen die KSG Mitlechtern II – drei Tage zuvor war beim 1:4 gegen die SG Gronau erstmals verloren worden – über 90 Minuten den Ball laufen lassen, wie das der Trainer noch selten gesehen hatte: „Das gab uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele und wir schwammen auf einer Euphoriewelle.“

Anfangs klemmt es noch

Nach Platz fünf im Vorjahr wollten die Gras-Ellenbacher wieder an der Spitze mitspielen, doch zunächst war etwas Sand im Getriebe und im ersten Spiel gab es gegen Aufsteiger FC OberAbtsteinach II nur ein 2:2-Unentschieden. „Wir hatten Dennis Fink verloren, der in der vergangenen Saison 26 Mal traf. Ich selbst hatte 25 Treffer erzielt, konnte aber wegen Verletzung in dieser Saison höchstens fünf Spiele machen. Zudem ist Alex Gavrila, ein ganz wichtiger Mann im Mittelfeld, umgezogen. Da musste sich die Mannschaft erst einmal finden“, sagte Sauer.

Nach der 2:3-Heimniederlage am 13. September gegen den SSV Reichenbach II setzten sich die Spieler zusammen, sprachen sich aus und verloren ab diesem Zeitpunkt keine Partie mehr: Neun Siege und drei Unentschieden wurden bis zur Winterpause geholt. Dabei gab es Siege gegen die Verfolger Hammelbach/Scharbach (3:1) und Gronau (2:1) sowie jeweils ein 1:1-Unentschieden gegen Hüttenfeld und Italia Bensheim.

„Ich bin stolz darauf, dass wir uns in der C-Liga einen Namen gemacht haben“, sagte Sauer. So hätten Hüttenfelder Spieler nach dem 1:1 in Gras-Ellenbach bestätigt, dass es für sie das schwerste Spiel gewesen sei. „Die hoffen, dass vor dem letzten Spiel schon alles entschieden ist, wenn wir nach Hüttenfeld müssen“, sagte Sauer und freut sich über den Respekt, den sich seine Mannschaft verdient habe.

Trotz der Erfolgsserie im Rücken ist Sauer nun froh über die Winterpause, denn zuletzt ging der TSV personell auf dem Zahnfleisch. Torjäger Florian Staier brach sich das Handgelenk und Sauer selbst zog sich eine Kapselverletzung im Fuß zu. Die vielen Ausfälle während der Runde konnte der TSV jedoch als Kollektiv auffangen. „Die, die in die Bresche sprangen, waren nicht schlechter. Und die Spieler, die verletzt waren, müssen sich erst einmal wieder beweisen, um in die Mannschaft zu kommen. Dazu zähle ich mich auch selbst“, sagte Sauer.

18 12 24 sauerEin glückliches Händchen hatte der TSV bei seinen Neuzugängen, die allesamt voll einschlugen. So hat Florian Staier schon 16 Mal getroffen. „So viele Tore hat er noch nie geschossen. Aber ich verlange noch ein paar mehr“, sagte Sauer über den Neuzugang aus Ober-Abtsteinach. Im Tor sei der stellvertretende Kapitän Manuel Loipersberger eine Bank und nicht mehr aus dem Team wegzudenken. Jonas Guthy belebt das Offensivspiel über die Außenbahn.

Die größte Entwicklung habe allerdings Leo Trautmann gemacht. Der Innenverteidiger sei kopfballstark und schon ein Führungsspieler, der auch auf dem Feld lautstark zu hören ist. Andre Bihn wurde vom Stürmer zum Sechser umfunktioniert, was ihm anfangs nicht gepasst habe. „Aber inzwischen ist es seine Lieblingsposition“, sagte Sauer lachend.

Intensive Vorbereitung

Personelle Veränderungen in der Winterpause gibt es nicht. Zum Start der Vorbereitung am 1. Februar hofft Sauer, dass alle Spieler fit sind. Er kündigt schon einmal fünf intensive Wochen an, um gut aus den Startlöchern zu kommen. „Die körperliche Fitness hat uns den einen oder anderen Punkt gerettet“, sagte Sauer, der die gute Trainingsbeteiligung lobt: „Da macht es auch richtig Spaß, denn man kann viel mehr machen.“

Im Übrigen glaubt der Trainer kaum, dass sich die SG Hüttenfeld den Titel noch nehmen lässt. „Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass Hüttenfeld bis zum Schluss oben steht. Die SG hat nicht umsonst frühere Gruppenligaspieler vom TV Lampertheim hinzubekommen“, meinte Sauer. Die SG Hammelbach/Scharbach sieht er als vielleicht größten Konkurrenten im Kampf um Platz zwei, schließlich hatte der Nachbarrivale viele Verletzte, die nach der Winterpause wieder an Bord sein dürften.

Quelle: Odenwälder Zeitung