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So.: 8. Sept. 2019 / 13:15 Uhr

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„Wir sind für alle Menschen offen“

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Seit 50 Jahren wird beim TSV Gras-Ellenbach Fußball gespielt. Dieses Jubiläum war es dem Überwälder Traditionsverein wert, gebührend gefeiert zu werden. Mit einem Festkommers am Freitag in der Nibelungenhalle fand der Auftakt des Festwochenendes statt. Auch dank des Rahmenprogramms erlebten die Besucher einen - trotz der hohen Temperaturen - kurzweiligen Abend.

„50 Jahre Fußball, das sind 50 Jahre sportliches und geselliges Beisammensein, erfolgreiche Arbeit im Jugend- und Seniorenbereich, gemeinsame Siege und Niederlagen sowie ehrenamtlicher Einsatz für die Gemeinschaft in diesem Dorf.“ Mit diesen Worten brachte Vorsitzender Walter Mink die Erfolgsformel des TSV auf den Punkt.

Sinnvolle Freizeitbeschäftigung

Für alle Altersgruppen wolle der Verein eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten und die Möglichkeit geben, etwas für die eigene Gesundheit und Fitness in angenehmer Atmosphäre zu tun. „Wir sind für alle Menschen offen, unabhängig von ihrer Herkunft. Für alle gelten die gleichen Regeln, Fairplay und Teamgeist werden gelebt und in der sportlichen Gemeinschaft fallen sprachliche und kulturelle Grenzen. Damit erfüllen wir neben einer wichtigen gesundheitsfördernden Funktion auch die Förderung des sozialen Zusammenhalts“, so Mink.

Die Fußballabteilung des TSV als Hauptsparte bestehe auch noch nach fünf Jahrzehnten, weil von den Gründungsmitgliedern bis zu den heute Verantwortlichen immer große Leidenschaft und außergewöhnliches Engagement eingebracht worden seien. Damit auch in Zukunft in Gras-Ellenbach Fußball gespielt werden könne, würden weiterhin ehrenamtliche Mitglieder, Jugendtrainer, die den Nachwuchs für diesen Sport begeistern, Spieler, die sich in den Dienst des Vereins stellen, und auch finanzielle Unterstützer gebraucht.

So galt sein Dank allen, die sich in den vergangenen 50 Jahren für den Jubelverein engagierten. Besonders erwähnte er den langjährigen Vorsitzenden Michael Press, der sich maßgeblich für den Bau des Kunstrasenplatzes eingesetzt hatte, Ende April aber aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Ein Dankeswort hatte er auch für Trainer Matthias Schwinn und die Spieler für den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga C parat.

Mit launigen Worten und frechen Fußballerwitzen führten dann Conny Hintenlang und Marius Steinmann durch das Programm. So erklärten sie auch den Unterschied zwischen einem Fußgänger und einem Fußballer: der Fußgänger geht bei Grün, der Fußballer bei Rot.

Gesellschaftlicher Wandel

Als Schirmherr gratulierte dann Bürgermeister Markus Röth dem TSV. So wie sich mit der Zeit alles ändere, ändere sich auch der Fußball beziehungsweise die Einstellung der Menschen zu den Vereinen und zum Fußball. Während zu der Zeit der Wiedergründung des TSV im Jahre 1965 nahezu jeder Sportverein eine Fußballmannschaft aufbaute und die Unterstützung aus dem Ort sehr groß war, sei der gesellschaftliche Wandel auch an den Vereinen nicht vorbeigegangen. So habe sich die Zahl der Fußballteams in der Gemeinde Grasellenbach inzwischen stark reduziert. In Wahlen werden kein Fußball mehr gespielt, Hammelbach und Scharbach bildeten eine Spielgemeinschaft und lediglich Gras-Ellenbach habe noch eine eigene Mannschaft, wobei es hier eine große Zahl von Spielern gebe, die nicht aus dem eigenen Ort oder der Gemeinde stammten.

Mit diesem Wandel werde man sich kommunalpolitisch, in jedem Verein und gesamtgesellschaftlich noch vielfach auseinanderzusetzen haben. Wie bekommt es die örtliche Gemeinschaft hin, dass sich die Bürger und die Jugend auch für die eigene Gemeinde und die eigenen Vereine interessieren, sei die Frage.

Erfreulich sei es dann, wenn sich hier Erfolge einstellten. Als ein Beispiel nannte Röth dafür die Jugendspielgemeinschaft Ulfenbachtal. Die Fußballer des TSV 09 hätten es ihrerseits vermocht, ihren Sport soweit zu kultivieren und auch mit Investitionen voranzutreiben, dass die Abteilung immerhin ihren 50. Geburtstag feiern könne - was in Anbetracht der Größe des Ortes und der Strukturen beachtlich sei. So hoffte der Bürgermeister, dass es dem Verein auch zukünftig gelingen werde, die Menschen in Gras-Ellenbach für die Belange des Dorfes zu interessieren und zu aktivieren.

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